9. Februar 2022

Fasten einmal anders

Klimafasten im Dekanat Kronberg

Die ökumenische Aktion „Klimafasten“ lädt auch dieses Jahr wieder zu einem Perspektivenwechsel ein. Sieben Wochen regt sie an, zu hinterfragen, was man persönlich wirklich braucht. Foto: Remmer

In diesem Jahr möchte die ökumenische Aktion „Klimafasten“ zu einem besonderen Perspektivenwechsel einladen: Sieben Wochen für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Sieben Wochen unter dem Motto „So viel du brauchst…“. Sieben Wochen, die anregen zu hinterfragen sollen, was man persönlich wirklich braucht.

Eine Zeitlang auf Gewohntes zu verzichten, ist für viele Menschen ein fester Bestandteil im Frühjahr. Die sogenannte Fasten- oder Passionszeit beginnt mit dem Aschermittwoch und endet am Karsamstag. Traditionell wird in diesen sieben Wochen auf etwas verzichtet, um damit etwas freizulegen und in Bewegung zu bringen. Menschen brechen mit Gewohnheiten, machen etwas anders als sonst und vollziehen damit oft leise und unaufgeregt einen Perspektivenwechsel.

Landwirtschaft und Ernährung sind Schlüsselfaktoren auf dem Weg zu mehr Klimaschutz und Biodiversität. Auch die Menschen im Evangelischen Dekanat Kronberg, zu dem auch Sulzbach gehört, können einen Beitrag dazu leisten, in Aktion treten und ihren Alltag bewusster gestalten.

Eine Fastengruppe trifft sich dafür ab dem 3. März sieben Wochen lang immer donnerstags von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr via „Zoom“ und tauscht sich über das jeweilige Wochenthema aus. Die Fastengruppe wird von Sabina Ihrig, Pfarrerin Astrid Hannappel und Pfarrer Andreas Hannappel begleitet.

Nach Anmeldung bei Sabina Ihrig per E-Mail an sabina.ihrig@dekanat-kronberg.de erhalten die Teilnehmer den Zoomlink. Eine Klimafastenbroschüre begleitet durch die eigene Fastenzeit und gibt praktische Anregungen für den Alltag. Das kostenlose Heft kann im Internet unter klimafasten.de heruntergeladen und in größerer Stückzahl bestellt werden. Darüber hinaus finden im Rahmen der Klimafastenaktion an vielen Orten Veranstaltungsreihen mit Workshops, Vorträgen und Aktionen statt. red

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